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Montag, 17. September 2007
SPIEGEL-Kantine | Einlass 18.30, Beginn 19.00 Uhr

"Gedenken ist Vergessen"

Über Antisemitismus, Philosemitismus und die Fallstricke der Globalisierung

Lesung des Schriftstellers und Historikers Doron Rabinovici und Gespräch mit Dr. Stefanie Schüler-Springorum

In den Texten von Doron Rabinovici geht es um den Umgang mit Vergangenheit in der Gegenwart. Hier wird, zuweilen mit einem Lachen, das einem im Halse stecken bleibt, den falschen Harmonien offiziellen Gedenkens nachgelauscht, werden die Rituale des Verschweigens erforscht und modischen Formen der alten Ressentiments nachgespürt.

Veranstalter: Institut für die Geschichte der deutschen Juden
Kontakt: Dagmar Wienrich
Tel. 040 / 42838-2618
E-Mail: igdj@public.uni-hamburg.de

 

Über das Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Institut für die Geschichte der deutschen JudenDas Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) wurde 1966 eröffnet und widmete sich damit als erste Forschungseinrichtung in der Bundesrepublik ausschließlich der deutsch-jüdischen Geschichte. Als Stiftung bürgerlichen Rechts wird das Institut von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen.

Zu den Hauptaufgaben zählen vor allem die Forschung, Veröffentlichungen eigener und fremder wissenschaftlicher Studien sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die WissenschaftlerInnen dieser außeruniversitären Forschungseinrichtung lehren an der Universität Hamburg. Das Institut veranstaltet Konferenzen, Kolloquien und Gastvorträge in enger Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Forschungsinstitutionen. Die wissenschaftliche Präsenz- und Forschungsbibliothek des Instituts besitzt mit über 42.000 Bänden eine der großen Spezialsammlungen zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Bundesrepublik.

Zur Homepage des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden

 

Über den Dozenten

Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, lebt seit 1964 in Wien. Als Schriftsteller, Essayist und Historiker erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den Heimito-von-Doderer-Förderpreis und Preis der Stadt Wien für Publizistik, den Clemens Brentano-Preis der Stadt Heidelberg und den Jean-Améry-Preis. Zu seinen Veröffentlichung zählen Papirnik, (1994), Suche nach M. (1997), Instanzen der Ohnmacht, Studie (2000, Jüdischer Verlag/Suhrkamp), Credo und Credit, Essay (2001, Suhrkamp), Ohnehin, Roman (2004, Suhrkamp).